In einer schier aussichtslosen Tabellensituation und ohne mehrere verletzte Leistungsträger gewinnen die Basketball Löwen Braunschweig gegen den hochfavorisierten Vizemeister ratiopharm Ulm. Ausschlaggebend ist vor allem der enorme Kampfgeist der Niedersachsen, die jedem Ball hinterher hechten. Die Ulmer verlieren sich am Ende in Einzelaktionen und können nicht mehr dagegen halten. Nach dem Heimsieg lebt in Braunschweig nun doch wieder die Hoffnung auf den Klassenerhalt. Sie haben als Schlusslicht allerdings immer noch mindestens vier Siege Rückstand auf das rettende Ufer bei nur noch sieben verbleibenden Spieltagen. Die Ulmer hingegen verlieren bereits zum dritten Mal in der Saison gegen einen Tabellenletzten. In der Tabelle bleiben sie auf Platz fünf. Bei den Gästen aus Ulm gehen am Anfang des Spiels die meisten Würfe daneben, während die Braunschweiger gar nicht erst dazu kommen, auf den Korb zu werfen. Nach fünf Braunschweiger Ballverlusten und einem 0:7-Rückstand zieht Löwen-Coach Sanchez die erste Auszeit. Die tapfer und mit Intensität spielenden Gastgeber finden nun auch ins Spiel, holen viele Rebounds und gehen 11:9 in Front. Mit einem Korbleger von Justin Simon zum 16:14 holen sich die Ulmer die Führung zum Ende des ersten Viertels zurück. Der Tabellenletzte hat nichts zu verschenken und vielleicht auch nichts mehr zu verlieren. Das bekommen die Ulmer auch im zweiten Abschnitt gegen leidenschaftlich kämpfende Löwen zu spüren. Für den Vizemeister gibt es kaum leichte Würfe. Auf der anderen Seite holt Centerspieler Shittu für die Niedersachsen in der ersten Hälfte elf Punkte. Weil Christopher Ledlum kurz vor der Halbzeit besser wird (13 Zähler), geht das ratiopharm-Team mit einem knappen 40:38-Vorsprung in die Pause. Es ist keine hochklassige Partie, aber eine auf Augenhöhe.
Ratiopharm Ulm verliert gegen Tabellenletzten Braunschweig

In a seemingly hopeless table situation and without several injured key players, the Braunschweig Basketball Löwen win against the highly favored Vizemeister ratiopharm Ulm. The decisive factor is the enormous fight of the Niedersachsen, who chase every ball. The Ulmers lose themselves in individual actions and can no longer hold. After the home win, hope for the Klassenerhalt lives again in Braunschweig. However, as the last-placed team, they still have at least four wins behind the saving shore with only seven remaining games. The Ulmers, on the other hand, have already lost three times in the season against a bottom-placed team. In the table, they remain in fifth place. At the start of the game, the Ulmers go most of the time, while the Braunschweigers do not even get to shoot. After five Braunschweiger ball losses and a 0:7 deficit, Löwen coach Sanchez takes the first timeout. The brave and intense playing hosts now also get into the game, grab many rebounds, and take a 11:9 lead. With a three-pointer by Justin Simon to 16:14, the Ulmers regain the lead at the end of the first quarter. The bottom-placed team has nothing to give away and maybe nothing more to lose. The Ulmers also feel this in the second quarter against the passionately fighting Löwen. For the Vizemeister, there are hardly any easy shots. On the other hand, center Shittu scores 11 points for the Niedersachsen in the first half. Since Christopher Ledlum improves slightly before halftime (13 points), the ratiopharm team takes a narrow 40:38 lead into the break. It's not a high-class game, but a game on equal terms.